Bewusst und gesund

Im Rahmen der drei Bildungstage im Mai, die speziell für Quereinsteigende konzipiert worden waren, setzten sich die Freiwilligen intensiv mit den Themen „Stressbewältigung“, „Achtsamkeit“ und „Gesunde Lebensweise“ auseinander. Zu Beginn standen die Reflexion des eigenen Stresses und dessen Regulation im Mittelpunkt. Nachdem Stressauslöser erkannt sowie erste Achtsamkeitsübungen kennengelernt und ausprobiert wurden, konnten die Teilnehmenden bei einer Klangreise zur Ruhe kommen.

Der zweite Tag begann genussvoll: Die Freiwilligen ließen sich Zeit, Lebensmittel bewusst mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu beobachten, was das mit ihnen macht. Nach einer Einheit zum autogenen Training rückte anschließend das Thema „Gesunde Ernährung“ in den Fokus. In einem Fermentierworkshop der Verbraucherzentrale Berlin lernten die Freiwilligen, wie Lebensmittel durch natürliche Gärungsprozesse haltbar gemacht und geschmacklich veredelt werden können.

Am letzten Tag der Bildungswoche stand das Walderleben als weitere Methode der Achtsamkeit im Vordergrund. Dabei ging es insbesondere darum, die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu lenken und die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Im Anschluss daran wurde es sportlich: Gemeinsam erkundeten die Freiwilligen den Kletterpark in der Wuhlheide.

Fernab von Reizüberflutung, Bildschirmzeit und Multitasking entstand während dieser Tage Raum, um die eigene Wahrnehmung zu entschleunigen und bewusster zu erleben. Bereits in dieser kurzen Zeit wurde deutlich, wie wichtig es ist, im Alltag achtsamer mit sich selbst umzugehen – weniger nur zu funktionieren und stattdessen wieder mehr Ruhe, Präsenz und Fokus zu finden.

Zurück zur Übersicht