Überalterung, Einsamkeit, Krisen, weltweite Spannungen: Unsere Gesellschaft steht unter Druck. Und genau deshalb ist das persönliche Engagement jedes Einzelnen wichtiger denn je.
„Wer Wehrpflicht sagt, muss auch für zivilen Ersatzdienst sorgen“ war daher das Thema einer Gesprächsrunde des Deutschen Roten Kreuzes in Kooperation mit rbb24. Das Fazit zeigt klar: Freiwilligendienste wie FSJ und BFD verdienen deutlich mehr Anerkennung und Förderung durch Gesellschaft und Politik.
Angesichts eines durchschnittlichen Taschengelds von nur 400 Euro fordert DRK-Präsident Hermann Gröhe eine Erhöhung der Bezüge auf BAföG-Niveau wie auch die Bereitstellung eines Deutschlandtickets. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass gemeinnütziges Engagement nicht an finanziellen Barrieren scheitert. Freiwilligendienste leisten einen essenziellen Beitrag zur Festigung der Demokratie und sozialem Zusammenhalt. Dies langfristig zu sichern, dafür sind stabile Förderstrukturen, finanzielle Planungssicherheit und eine stärkere Wertschätzung unerlässlich.
Denn wer sich für unsere Gesellschaft engagieren möchte, darf nicht über finanzielle Hürden stolpern. Freiwilligendienste stärken Zusammenhalt, Verantwortung und Demokratie. Deshalb brauchen sie: verlässliche Förderung, langfristige finanzielle Sicherheit – echte Wertschätzung.

