Wie weiter?

Gut 150 Veranstaltungen im Jahr bietet der Verein „Berliner Wirtschaftsgespräche“ seinem Netzwerkpartnern an, mit Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Jetzt lud der Verein ein, um über die Zukunft der Kliniken in Deutschland zu diskutieren: Veranstaltungsort für „Krankenhauslandschaft 2.0“ war eine Einrichtung der DRK-Schwesternschaft Berlin – die DRK Kliniken Berlin Westend.
In seinem Vortrag kritisierte Professor Reinhard Busse die Vielzahl an Krankenhäusern. „Für die effektive Versorgung in Deutschland reichen 330 bestens ausgestatte Krankenhäuser aus“, meinte der Experte für Management im Gesundheitswesen von der TU Berlin. Nach dem Referat nahm Busse teil an einer Diskussionsrunde mit Kliniken-Geschäftsführer Christian Friese, Pia Thul von der AOK Nordost und Boris Velter von „Gesundheitsstadt Berlin 2030“. Trotz unterschiedlicher Meinungen waren sich alle einig, dass eine Strukturreform unerlässlich sei, die Politik jedoch ein konkretes Ziel definieren und dafür finanzielle Mittel zur Verfügung stellen müsse – und alles im ständigen Dialog mit den Bürgern.

Eröffnet wurden die „Berliner Wirtschaftsgespräche“ übrigens von Oberin Doreen Fuhr. Sie äußerte die Hoffnung, dass „dieses Haus nicht nur ein Ort des Heilens sein soll – sondern ein Forum für die Meinungsbildung.“ Ihr Wunsch sei es, diese Veranstaltung „mit neuen Sichtachsen im Kopf zu verlassen und gemeinsam eine offene und ehrliche Debatte zu führen, die ungeachtet aller Emotionen ein Austausch interessanter und wichtiger Gedanken sein soll“.

Hier können Sie einen Mitschnitt hören. →

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