Historie schließen

Der Anfang

1875 gründet Hedwig Gräfin Rittberg mit zwei anderen Krankenpflegerinnen einen Hilfsschwesternverein – die spätere Schwesternschaft Rittberghaus vom Roten Kreuz.

Ein großer Schritt

1882 erlangt der Hilfsschwestern-Verein die Korporationsrechte und wird als öffentliche Wohlfahrtsanstalt anerkannt.

Zur Erholung

1886 wird das Schwesternheim der Rittberg-Schwesternschaft in Potsdam-Babelsberg eingeweiht.

Die Märkischen

1891 initiiert der Berliner Arzt Otto Olshausen ein „Comité zur Förderung der Krankenpflege in der Familie“ – dieses beschließt die Gründung der Schwesternschaft Märkisches Haus für Krankenpflege.

Brosche mit dem Roten Kreuz

1896 schließt sich die Schwesternschaft Märkisches Haus den „Krankenpflege-Anstalten des Roten Kreuzes“ an.

In bleibender Erinnerung

1897 wird der Hilfsschwestern-Verein umbenannt in "Gräfin Rittberg Schwestern-Verein vom Roten Kreuz".

Eine Aufbauhelferin

1900 bekommt Oberin Clementine von Wallmenich den Auftrag, ein Rotkreuz-Krankenhaus einzurichten: das Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Weißensee. Den Pflegedienst übernimmt die DRK-Schwesternschaft Weißensee.

In Charlottenburg

1909 gründet der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz Charlottenburg die Schwesternschaft Cecilienhaus.

In Spanien

1912 übernimmt die Rittbergschwesternschaft das Deutsche Krankenheim in Madrid für die Mitglieder der deutschen Kolonie.

In Mitte

1914 übernehmen die Märkischen Schwestern den Pflegedienst in der Heimstätte für Wöchnerinnen in der Drontheimer Straße – heute die DRK Kliniken Berlin Mitte.

Im Ersten Weltkrieg

Zwischen 1914 und 1918 arbeiten etwa dreihundert Berliner Rotkreuzschwestern in den Lazaretten des deutschen Heeres.

Die Ersten

1918 erwirbt die Rittberg-Schwesternschaft als erste deutsche Rotkreuz-Schwesternschaft überhaupt eine eigene Klinik: das Rittberg-Krankenhaus in der Carstennstraße – heute Sitz des Generalsekretariats vom DRK.

Zentrum der Schwesternschaft

1920 übernimmt das Märkische Haus das Augusta-Hospital, wo sich ab 1924 auch ihr Mutterhaus und das Feierabendheim befinden.

Unser Mutterhaus

1928 kauft die Luisen-Schwesternschaft ein Haus in Lankwitz: das heutige Mutterhaus der DRK-Schwesternschaft Berlin in der Mozartstraße.

Ein Krankenhaus in Portugal

1929 übernehmen Märkische Schwestern das Deutsche Krankenhaus in Lissabon.

Die Brandenburgerinnen

1934 gründet sich die Deutsches Rotes Kreuz Schwesternschaft Brandenburg.

Gemeinsam für die Pflege

1934 schließen sich die Luisen-Schwesternschaft und die Cecilien-Schwesternschaft zusammen.

Das Marienheim

1936 übernimmt die Brandenburgische Schwesternschaft das Marienheim – heute die DRK Kliniken Berlin Pflege und Wohnen Mariendorf.

Die Gleichschaltung

1937 - Kraft eines Reichsgesetzes verlieren alle DRK-Schwesternschaften ihre Selbstständigkeit.

Im Zweiten Weltkrieg

Von 1939 bis 1945 im Einsatz sind 500 Rittbergschwestern, 448 Schwestern vom Märkischen Haus, 255 Paulinenschwestern, 227 Schwestern der Luisen-Cecilienschwesternschaft.

Das Ende, ein Neuanfang

1945 müssen die Märkischen Schwestern das Augusta-Hospital verlassen. Die Schwesternschaft konstituiert sich neu im US-amerikanischen Sektor der geteilten Stadt.

Stunde Null

1945 verbieten die Alliierten das Deutsche Rote Kreuz – die Berliner Schwesternschaften müssen sich von ihrer Rotkreuz-Brosche trennen; erst 1947 dürfen sie diese wiederverwenden.

Nur noch in West-Berlin

1948 treten die Rotkreuzschwestern aus Weißensee in die Brandenburgische DRK-Schwesternschaft ein: Im Osten der Stadt gibt es somit keine Rotkreuzschwesternschaften mehr.

Ein Wiederaufbau

1950 beginnt das Luisen-Cecilienhaus mit dem Wiederaufbau ihres im Kriegs schwer beschädigten Mutterhauses in der Mozartstraße.

Das Krankenhaus Jungfernheide

1951 beziehen die Berliner Rotkreuzschwesternschaften das Krankenhaus Jungfernheide, das sie bis 1991 nutzen.

Zusammen stärker

1955 erfolgt die Zusammenlegung der Schwesternschaft Paulinenhaus mit der Schwesternschaft Brandenburg zur DRK-Brandenburgischen Schwesternschaft Paulinenhaus

Der nächste Zusammenschluss

Ab 1963 verwaltet das Rittberghaus auch die Luisen-Cecilienschwesternschaft.

Eine gemeinsame Schule

1970 legen alle Berliner Rotkreuz-Schwesternschaften ihre fünf Krankenpflegeschulen zusammen.

Ein Beitritt

1971 schließt sich die Brandenburgische Schwesternschaft Paulinenhaus dem Märkischen Haus an.

Nur noch die Eine

1975 treten die verbliebenen Vereine dem Märkischen Haus bei, das sich seit 1974 „DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.“ nennt.

Das Westend

1991 übernimmt die DRK-Schwesternschaft Berlin von der FU Berlin das Krankenhaus am Spandauer Damm: die DRK Kliniken Berlin Westend.

Für ganz Berlin

1992 übernimmt die Schwesternschaft das "Salvador-Allende-Krankenhaus" - die DRK Kliniken Berlin Köpenick.

Das biz

2000 legt die DRK-Schwesternschaft Berlin die beiden Ausbildungsstandorte Pulsstraße und Köpenick zusammen mit dem in den DRK Kliniken Berlin Westend: Am „biz Bildungszentrum für Pflegeberufe der DRK-Schwesternschaft Berlin“ findet der Unterricht statt.

Ein Novum

2004 übernimmt die DRK-Schwesternschaft die Wiegmann-Klinik: Deutschlandweit zum ersten Mal kommt eine privat geführte Klinik zu einem gemeinnützigen Träger.

Diese Webseite verwendet Cookies
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Nähere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.