Eine besondere Beziehung

Deutschland und Korea pflegen seit 140 Jahren enge Beziehungen, die vor allem von koreanischer Seite von tiefer Sympathie geprägt sind – auch, weil sich das Deutsche Rote Kreuz im Koreakrieg sehr engagiert hatte: Fünf Jahre lang stellte das DRK die medizinische Versorgung in Busan sicher, im Krankenhaus der Stadt waren Berliner Rotkreuzschwestern im Einsatz.

An diesen Hilfseinsatz erinnert jetzt eine Vitrine im War Memorial in Seoul. Unter den vielen Gästen der Eröffnungsveranstaltung waren Botschafter, Militärattachés und sogar ein koreanisches Ehepaar: eine ehemalige Krankenschwester und ein Bergarbeiter aus Korea, die sich in Deutschland kennengelernt hatten. In den Reden wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die Eröffnung des Krankenhauses in Busan einer der Meilensteine in der Geschichte der deutsch-koreanischen Freundschaft war.

Allen, die geholfen haben, diese Vitrine zu eröffnen, wurde gedankt – so der DRK-Schwesternschaft Berlin, die dafür auch eine Urkunde erhielt.

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