Die DRK-Schwesternschaft Berlin und das Deutsche Rote Kreuz trauern um Dr. Volkmar Schön. Der ehemalige Vizepräsident des DRK verstarb zum Sonntag im Alter von 69 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.
Dr. Schön war den Rotkreuzschwesternschaften zeitlebens tief verbunden – eine Beziehung, die bereits während seines Zivildienstes in Hamburg begann. Als herausragende Persönlichkeit prägte er das DRK über Jahrzehnte hinweg und setzte sich mit tiefer Überzeugung für die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ein. In seinen zahlreichen verantwortungsvollen Funktionen gab er wichtige Impulse für die Verbandsentwicklung und vertrat das DRK auch auf internationaler Ebene.
Neben seiner Verbandsarbeit galt seine besondere Leidenschaft der Geschichte der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Als versierter Historiker forschte und publizierte er zu diesem Thema und stand dazu in regelmäßigem Austausch auch mit der DRK-Schwesternschaft Berlin, wie etwa zur Geschichte des Rotkreuz-Krankenhauses in Busan.
Zu den letzten gemeinsamen Höhepunkten im vergangenen Jahr gehörten die Übergabe der „Fiaccolata“ sowie die Verleihung der Henry-Dunant-Plakette im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten „150 Jahre Berliner Rotkreuzschwesternschaften".
